Zahnschmerzen - lästige Begleiter, deren Ursache abgeklärt gehört!

Jeder hat sie schon einmal gehabt, viele fürchten sie: Zahnschmerzen. Die leidigen Schmerzzustände, entweder direkt an den Zähnen oder am Zahnfleisch, sind nicht nur störend und können im schlimmsten Fall sogar den Schlaf rauben, sie sind oftmals auch ein Symptom einer Erkrankung oder anderen Ursache.

Ein Besuch beim Zahnarzt wird unumgänglich

Wer Zahnschmerzen hat, sollte die Ursache abklären lassen. Unser Team vom Zahnarzt Dr. med. dent. Petersen in Bonn hilft Ihnen gerne weiter, damit Sie fortan wieder Freude am Essen und im Alltag haben werden. Bis zu einer Terminvergabe oder Ihrem Besuch in der Praxis können Schmerzmittel Linderung verschaffen. Sie leisten gute Ergebnisse, sind aber keine Lösung für langanhaltende Schmerzen, insbesondere da diese sich durch eine unbehandelte Ursache in den kommenden Tagen und Wochen noch weiter verstärken können. Zudem schlägt nicht pauschal jedes Schmerzmittel ebenbürtig an.

Bei akuten Schmerzen helfen klassische Mittel meist sehr gut, bei einer Zahnentzündung (Eiterzahn) hilft vor allem kontinuierliches Kühlen - entweder klassisch mechanisch über eingewickelte Eiswürfel oder über entsprechende Kühlsprays. Ebenso wie natürliche Hausmittel, können chemische Mittel nur kurzfristig Linderung verschaffen, denn sie widmen sich nicht der Ursache, sondern nur den existenten Schmerzsymptomen.

Welche Ursachen können Zahnschmerzen auslösen?

In den meisten Fällen sind es Zahnprobleme, die die nachfolgenden Schmerzen herbeiführen - vor allem kalte oder heiße Lebens- und Nahrungsmittel verursachen einen akuten Schmerz. Sobald Zähne anfangen dumpf zu "pochen" oder sich ein stechender Schmerz einstellt, wird es ebenfalls Zeit für einen Besuch beim Zahnarzt. Das gilt gleichermaßen, wenn die Schmerzen spontan ausgelöst werden, aber auch wenn diese unabhängig vom Kauen bestehen. Schwellungen und Blutungen gehören natürlich ebenfalls behandelt.

Die häufigste Ursache für Schmerzen sind Karies beziehungsweise eine Zahnfleischentzündung, mitunter sogar schon eine ausgewachsene Parodontitis. Eine Pulpitis, welche eine Entzündung vom Zahnmark beschreibt, gilt ebenfalls als häufiger Verursacher. Probleme mit der Zahnwurzel sowie ein fehlender, schützender Zahnschmelz, ergänzen die Liste der möglichen Erkrankungen.

Generell können sich Entzündungen im Mund- und Zahnbereich auf vielfältige Art und Weise zeigen:

  • Funktio laesa: eine gestörte Funktion
  • Calor: Hitze, hohe Temperaturen
  • Dolor: Schmerz - Tumor: Schwellung
  • Rubor: Rötung Sie zeigen sich in Verbindung mit Erkrankungen wie der Parodontitis, Gingivitis oder beispielsweise einer Entzündung der Mundschleimhaut, welche als Stomatitis bezeichnet wird.

Ergänzend dazu können nachkommende Zähne Schmerzen verursachen, so beispielsweise häufig bei Weisheitszähnen der Fall, welche dann einen operativen Eingriff durch den Zahnarzt erforderlich machen. Die Schmerzen aus dem Mundraum können weiter ausstrahlen und dadurch beispielsweise in Kopfschmerzen oder einer ausgewachsenen Migräne resultieren. Ebenso sind Schmerzen in den Nasennebenhöhlen oder am Mittelohr denkbar.

Sensible Menschen verspüren Unbehagen an ihren Zähnen oftmals schon bei einer leichten Erkältung, wobei diese als Ursache dann nicht zwingend in direktem Zusammenhang zu den Zähnen und dem Mundraum steht. Insgesamt gibt es weit mehr als drei Dutzend verschiedener Erkrankungen und Ursachen, welche die leidigen Zahnschmerzen auslösen.

Insbesondere mit Hinblick darauf ist ein Besuch in unserer Zahnarztpraxis Dr. Petersen in Bonn unbedingt anzuraten.

Wie entsteht das Schmerzgefühl?

Das ist vor allem abhängig von der Art der Schmerzen und der zugrunde liegenden Ursache. Idealerweise stecken alle 28 Zähne (32 wenn die Weisheitszähne nicht gezogen werden) in einem rosafarbenen, gesunden Zahnfleisch. Entzündungen da können Nerven angreifen und Schmerzen auslösen, ebenso wie am Zahnmark, welches von besonders vielen Gefäßen und Nerven umzogen wird.

Der Zahnschmelz ist es indes, der in gesundem Zustand den Zahn vor mechanischen Außenwirkungen schützt, da das dahinter befindliche Dentin weicher ist und sich selbst nicht adäquat schützen kann. Außerdem spielt der Speichel eine Rolle, der unzählige der Bakterien und Erreger gemeinsam mit den Essensresten entsorgt und in Richtung der Magensäure abführt. Wird zu wenig Speichel im Mund produziert, sammeln sich erneut viele Bakterien, die ihre Angriffe starten und so Schmerzen auslösen können.

Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Vorweg ist zu sagen: Eine ordentliche und regelmäßige Zahnhygiene kann in vielen Fällen die Wahrscheinlichkeit von Entzündungen und anderen Mangeln reduzieren, wodurch sich zugleich das Risiko der Schmerzen verringert.

Ebenso sollten Hausmittel (wie schon chemische Schmerzmittel) immer nur kurzfristig eingesetzt werden - sie ersetzen keinen Besuch beim Zahnarzt.

Hausmittel können Ihnen jedoch Linderung verschaffen, bis Sie zur Behandlung in unserer Praxis eintreffen.

Zu den natürlichen Stoffen, die eine Schmerzlinderung hervorrufen können und mitunter anti-entzündlich wirken, gehören unter anderem:

  • Blätter vom Rosmarin und der Nelke
  • Spülen mit Kamille und Salbei, welche zugleich eine anti-entzündliche Wirkung haben
  • Mundwasser mit Nelkenöl dürfte leichte Schmerzen verschwinden lassen
  • Myrrhentinkturen, direkt auf den Zahn getropft, sind ebenfalls ein altes Hausmittel, selbiges gilt für das Teebaumöl Zudem sollten Sie den Zähnen und dem Mundraum so viel Ruhe wie möglich gönnen.

Das bedeutet auch, dass auf scharfe und/oder feste Speisen ebenso verzichtet wird wie auf sehr heiße oder kalte Lebensmittel, welche die Schmerzen mindestens kurzfristig intensivieren würden. Sofern es zu einer Schwellung gekommen ist, hilft das altbewährte Hausmittel Kühlen. Die betroffene Partie zu kühlen empfiehlt sich bei Zahnschmerzen ebenso wie nach einer Zahnextraktion. Die durch die Kälte eingeschränkte Durchblutung hilft dabei, der betroffenen Stelle mehr Ruhe zu gönnen und lindert zudem den empfundenen Schmerzreiz.

Solche Kühlungen lassen sich beispielsweise über Eisbeutel oder kalte Umschläge realisieren. Achten Sie beim Umgang mit Eis darauf, dass Sie dieses in ein Tuch wickeln, bevor es in Kontakt mit der Haut kommt. Wärme sollte im Umkehrschluss nicht auf die Stelle gelangen. Warme Temperaturen regen einerseits die Durchblutung an, wodurch sie zu mehr Schmerzen führen, andererseits vermehren sich dadurch Bakterien im Mundraum, die mitunter verantwortlich für die Schmerzen sind.

Ebenfalls hat sich das sogenannte "Ölziehen" als positive Hausmittelbehandlung empfohlen. Bei diesem wird Speiseöl in etwa 20 Minuten im Mund bewegt, wodurch es viele der schädlichen Bakterien effizient abtötet. Das Ölziehen hat seine Ursprünge in der indischen Heilkunst und wird da bereits seit Jahrzehnten eingesetzt. Wichtig ist, dass Öl nicht zu schlucken, sondern nach der Ziehkur auszuspucken.

Eine adäquate Mundhygiene inklusive gründlichem Putzen, Reinigung der Zahnzwischenräume sowie anschließender Spülung ersetzt das aber natürlich nicht. Dennoch könnte es zumindest kurzfristig etwas Linderung schaffen, bis Sie zur professionellen Behandlung in unserer Bonner Praxis eintreffen.

Diagnostik der Zahnschmerzen

Schmerzen sind nicht gleich Schmerzen. Wenn Zähne sporadisch einmal auf heiße oder kalte Speisen und Getränke mit einem stechenden Schmerz reagieren, der aber sofort wieder verfliegt, sollte vor allem der Hygiene des Mundraums mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Gern können wir Sie in unserer Praxis beraten, wie solche Schmerzen zustande kommen und wo eventuell Schwächen bei der täglichen Pflegeroutine existieren.

 

Ein Besuch in unserer Praxis ist unter mehreren Umständen empfehlenswert, zum Beispiel:

  • wenn Zahnschmerzen anhalten
  • Intensität und/oder Häufigkeit zunimmt
  • Schwellungen bemerkt werden
  • Blutungen auftreten
  • plötzlich stechende Schmerzen ohne scheinbaren Grund auftreten 
  • es zu Schmerzen im Kiefer, Kopf oder Gesicht kommt 
  • Fieber auftritt

Bei einer umfassenden Untersuchung gehen wir den Zahnschmerzen nach und versuchen deren Ursache zu identifizieren.

Im Zuge dessen erfassen wir unter anderem Ihre jüngere Krankengeschichte insbesondere Erkrankungen wie Diabetes, Nasennebenhöhlenentzündung oder sogar dauerhafter Stress können Zahnschmerzen zur Folge haben.

Weiterhin kann eine Abtastung des Hals- und Kopfbereichs erfolgen, danach wird der Mundraum mitsamt dem Zahnfleisch und allen Zähnen gründlich untersucht. Wichtige Informationen liefern uns beispielsweise der Zustand der Zunge, mögliche Beläge, sichtbare Beschädigungen oder das Aufeinanderpassen zwischen Ober- und Unterkiefer.

Sofern während dieser Untersuchung Zahntaschen ausfindig gemacht werden, die ein erstes Anzeichen für eine Parodontitis sein können, wird deren Tiefe mit Hilfe einer speziell dafür konstruierten Sonde gemessen.

Bei der Vitalitätsprobe werden hingegen verdächtige Zähne mit einer eiskalten Substanz berührt, um mögliche Schmerzen der Tauglichkeit der Nerven zuzuordnen. Weitere Reize können während dieser Untersuchung ebenso erfolgen.

Mit Hilfe von Röntgenaufnahmen lassen sich weitere mögliche Ursachen diagnostizieren, darunter beispielsweise Karies, auch in schwer einzusehenden Zwischenräumen. Dank einer modernen Röntgentechnik wird so wenig Strahlung wie möglich übertragen.

Nach der Diagnose der Zahnschmerzen können wir in unserer Praxis die erforderliche Behandlung in die Wege leiten und gegebenenfalls schmerzlindernde Präparate verschreiben. Hierbei geben wir Ihnen zugleich einen Ausblick, welche weiteren Schritte erforderlich sind und wann Sie aller Voraussicht nach wieder von den lästigen Schmerzen befreit sind.

Einmal im Jahr Routineuntersuchung

Wir empfehlen grundsätzlich außerdem immer, sich mindestens einmal im Jahr zu einer Routineuntersuchung in unserer Praxis vorzustellen. So lassen sich etwaige Makel schon frühzeitig erkennen, bevor diese Ursachen sich später überhaupt zu vollwertigen Erkrankungen und Zahnschmerzen entwickeln.

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